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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Alles über Tee
Der neue Herbst-Katalog ist da!

Wir möchten euch heute den brandneuen Paul Schrader & Co.-Herbstkatalog präsentieren, der gerade erst erschienen ist! Ihr könnt euch auf neue Produkte rund um das Thema Tee sowie köstliche Leckereien und Delikatessen freuen.

Besonders empfehlen möchten wir allen Leckermäulern unsere „Kuschelbox“ - eine süße Katzendose prall gefüllt mit besonders leckerem Früchtetee „Kuscheltee“ in der Geschmacksrichtung Erdbeer-Aprikose sowie feinstes Gebäck „Katzenzungen“ mit Nougatfüllung.
Lasst euch überraschen!
13.08.2010, 13.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Tee-Anbaugebiete
Tee wird zwar über weite Teile des Globus angebaut, aber es gibt bestimmte Hauptanbaugebiete, die Hochlagen der Tropen und der Subtropen, die auch den unterschiedlichen Teearten ihren Namen verliehen haben und das auch bis heute noch tun.
Grün- wie auch Schwarztees werden vor allem in Asien, Afrika, Amerika, Australien und Europa, auf den Azoren und in der Türkei produziert. Südafrika hat sich mittlerweile einen Namen bezüglich des Rooibuschtees gemacht.
Teepflanzen benötigen Höhenlagen zwischen 600-2.800 Metern mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, je nach Empfindlichkeit der Pflanze. Die besten Teesorten wachsen in Hochlagen zwischen 800-2.500 Metern.
Als das weltweit größte Anbaugebiet gilt Indien. Untergliedert nach den Landesteilen und auch bestimmten Regionen wird von hier aus hauptsächlich der Assam und Darjeeling - für Kenner der Champagner unter den Tees - exportiert. Spitzentees mit feinstem Aroma.
Als zweitgrößtes Anbau- und Exportland in Sachen Tee gilt Sri Lanka. Berühmt und beliebt ist hier der kräftig-aromatische Ceylon-Tee, der in großen Mengen auf einer Höhe von etwa 1.000 Metern angebaut wird.
China gilt als Ursprungsland des Tees und zeichnet sich nicht nur durch feine Teesorten aus, sondern auch durch eine Teekultur mit einem Alter von rund 4.000 Jahren.
Auf Taiwan wird mittlerweile auch seit 300 Jahren Tee angebaut. Als Spezialität des Landes gilt der Oolong-Tee.
In Japan gibt es eine ähnliche Teekultur wie in China, Japan kann allerdings nur auf eine Anbauzeit und damit Kultivierung von etwa 1.000 Jahren zurückblicken. In Japan wird sehr auf die Erhaltung des Aromas und Duftes des Tees geachtet.
06.08.2010, 13.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Teeblätter
Die Tee-Klassifizierung richtet sich nach Größe, Wachstums-Alter und Pflückzeit des Teeblattes. Die üblichen Blattbezeichnungen drücken keineswegs etwa den Grad der Qualität oder gar den Ursprung aus.
Blätter:
Golden tips sind die obersten Blattknospenspitzen, die zarten, behaarten Triebe.
Flowery Orange Pekoe ist das noch nicht voll entwickelte Spitzenblatt; der Aufguss ist zwar aromatisch, doch oft noch etwas golden und dünn.
Orange Pekoe ist das erste, ganz entfaltete, zarte Blatt.
Pekoe ist das darunter sitzende nächstfolgende Blatt.
Pekoe-Souchong ist das dritte, etwas größere und auch gröbere Blatt.
Broken tea ist an sich ein Begriff, der zu allen Blattarten gehören kann. Die Blätter werden vor dem Fermentieren maschinell gebrochen, also zerkleinert, Dazu kommen noch die in den Verarbeitungsprozessen abgebröckelten zarten Blattränder.
23.07.2010, 12.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Tea Board of India

Das Tea Board of India ist eine unabhängige Institution unter der Führung des Handelministeriums in Neu Delhi und dafür verantwortlich, dass auf den Teeplantagen politische und wirtschaftliche Regierungsbeschlüsse eingehalten werden. Die Aufgabe des Tea Boards besteht vor allem darin, die heimische Teeindustrie zu fördern und auszubauen. Dazu gehörten zum einen die weltweite Vermarktung von Tee und das Erstellen und Verbreiten von Statistiken. Zum anderen setzt sich das Tea Board aber auch für die Durchführung von sozialen Projekten zu Gunsten der Plantagenarbeiter und deren Familien ein.
Gleichzeitig trägt das Tea Board of India die Verantwortung zur Vergabe von Zertifizierungsnummern für den Export von bestimmten Teeherstellern. Diese Zertifizierung soll den Ursprung des Tees sicherstellen, welches die falsche Kennzeichnung von seltenen Tees aus Darjeeling reduziert.
Das Tea Board India wurde 1953 in Calcutta gegründet und setzt sich aus Vertretern verschiedener Bereiche zusammen, die die Interessen der Regierung, der Plantagenbesitzer und Plantagenarbeiter, der Teefabriken, einzelner Anbaugebiete Indiens, der Händler sowie der Verbraucher wahrnehmen.
16.07.2010, 12.46 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Tee, Teeduft und Wu Xing
Die aus der großen Vielzahl von Herstellungsmethoden gewonnenen Teesorten bringen die vielfältigsten Geschmacksnoten und Duftnuancen hervor.
Die in manchen Teemischungen enthaltenen ätherischen Öle stimulieren sowohl die Geruchs- als auch die Geschmacksnerven. Jede Geschmacksnote und Duftnuance vermittelt uns nicht nur sinnliche Erlebnisse sondern auch das Wohlbefinden unterstützende Kräfte.
Gießt man einen Tee auf, werden wunderbare Düfte freigesetzt. Diesen Effekt kann man aber auch ganz einfach außerhalb wohltuender Teepausen genießen:
Für einen frischen oder würzigen Duft in den Wohnräumen können einfach
Teeblätter in die Schale einer Duftlampe mit heißem Wasser gegeben werden. So kann sich der Duft ausbreiten und für Wohlbefinden und Behaglichkeit sorgen.
In dieses Bild fügen sich sehr schön die Thesen der chinesischen Wu Xing-Lehre (hierzulande bekannt als fünf Elemente) ein:
„Tee ist das Ergebnis aus der Verbindung der fünf Wu Xing (Wandlungsphasen) Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, von denen jedes die Vollkommenheit seiner eigenen Natur erreicht hat – somit ist Tee der Inbegriff perfekter Harmonie.“
07.05.2010, 12.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Mate typisch geniessen
Mate Tee (yerbamate) ist ein typisch südamerikanisches Getränk, das sowohl in Argentinien, Brasilien, Uruguay als auch in Paraguay sehr beliebt ist. Es wird durch den Aufguss kleingeschnittener getrockneter Blätter des Ilex paraguayensis gewonnen.
Mate wird traditonell aus einer Kalebasse, die aus einem ausgehöhlten Flaschenkürbis hergestellt wird, getrunken. Zum Trinken benutzt man eine Bombilla, einen Trinkhalm aus Metall, der am unteren Ende ein Sieb hat.
Eine für uns Mitteleuropäer sehr ungewöhnliche und somit auch erklärungsbedürftige Art des Genusses. Daher wollen wir die Geheimnisse der traditonellen Zurbereitung ergründen:
Vor Ingebrauchnahme füllt man die Calebasse zur Hälfte mit Mate und gießt sie mit heißem Wasser auf. Einen Tag stehen lassen, diesen Vorgang bitte zwei Mal wiederholen. Dann ist das Mate-Trinkgefäß für den authentischen Mate-Genuss perfekt vorbereitet:
Zunächst wird die Calebasse zur Hälfte mit Mate gefüllt.
Das Gefäß wird so gekippt, dass der Mate bis an den oberen Rand des Gefäßes gelangt.
Nun füllt man den Trinkbecher bis unter den Rand mit Wasser (80 ° C) und lässt den Aufguss ca. 1 Minute stehen.
Zum Schluss wird der Trinkhalm in den Trinkbecher gedrückt. Jetzt kann der Mate Tee genossen werden. Der Becher wird je nach Belieben immer wieder neu mit Wasser aufgefüllt bis der Tee seinen Geschmack verliert.
Mate kann - wie in seiner Heimat Südamerika üblich - je nach Jahreszeit mit kaltem oder heißem Wasser getrunken werden.
31.03.2010, 12.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Tee richtig aufbewahren
Im Grunde ist die Lagerung von Tee keine große Sache und der passionierte Teetrinker muss nicht allzu viel Aufwand betreiben um auch über einen längeren Zeitraum eine gleichbleibende Qualität seiner Teevorräte zu gewährleisten. Ein paar Details sollte man aber doch beachten:
Tee neigt dazu Fremdgerüche anzunehmen, darum ist die
Aufbewahrung in Behältnissen, die gut verschließbar sind sinnvoll.
Geeignet sind Dosen aus Porzellan, Holz oder korrosionsfreiem Blech.
Trocken, kühl und dunkel sind die Zauberworte für eine optimale Lagerung. Wird dann noch eine Temperatur um die 20° C eingehalten, wird der Tee sein spezielles Aroma lange behalten.
In einem Behälter sollte immer die gleiche Teesorte gelagert werden, so wird vermieden, dass sich die Aromen vermischen.
Eine Teedose bitte nie mit Seifenwasser reinigen, das Auswischen mit einem weichen, trockenen Tuch reicht vollkommen aus.
Werden diese Aspekte beachtet, steht einem ungetrübten Teegenuss nichts im Wege.
26.02.2010, 12.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Tee und Wasser
„Frisches Wasser zum Kochen bringen“ lautet eine wesentliche Regel zur Zubereitung schwarzen Tees. Am besten nimmt man frisches Quellwasser wie es Moses aus dem Felsen schlug. Da das in unserer zivilisierten Welt allerdings immer schwieriger wird, müssen wir wohl auf Wasser aus dem Hahn zurückgreifen, was auch o.k. ist wenn man folgendes weiss:
Frisches Wasser enthält gelöste Kohlensäure und Sauerstoff, wobei die Kohlensäure dem Wasser den erfrischenden Geschmack verleiht. Weil abgestandenes oder abgekochtes Wasser (aus dem die Kohlensäure entwichen ist) fade schmeckt, ist es entscheidend wichtig, dass frisches Wasser gerade erst zu kochen beginnt, wenn man es über die Teeblätter in der heißen Kanne gießt.
Die Chinesen haben hier übrigens feine Unterscheidungen definiert und den Prozess des Wasserkochens in 3 Phasen unterteilt.
Das erste Kochen nennen sie das „Aufsteigen der kleinen Fischaugen“ oder „
Krabbenschäumchen“,
Das zweite Kochen beginnt dann wenn „das sanfte Summen des Kessels sich zu einem Gurgeln steigert und die kleinen Blasen an der Oberfläche platzen“
Das dritte Kochen ist schließlich dann erreicht, wenn „die Wogen im Kessel sich wild aufbäumen“
07.08.2009, 09.03 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Start in den Sommer
Pünktlich zu Sommeranfang ist es mal wieder soweit - unser neuer Katalog
ist druckfrisch eingetroffen. Wir waren wieder besonders kreativ und haben viele neue sommerliche Tee-Ideen umgesetzt. Tropical Thai Ginger Mojito - ein exotisches Erfrischungsgetränk mit dem Geschmack von Limetten, Ingwer und Minze ist nur ein Beispiel neben vielen anderen Varianten.
Ein besonderer Tipp ist unser Sommerfrische-Set Lemon: Es
enthält 2 Eistee-Gläser,125 g aromatischen Schwarztee Lemon sowie 150 g Manner-Waffeln, gefüllt mit fruchtig frischer Zitronencreme. Das alles bieten wir für nur Euro 4,95 an. Bei Interesse einfach das Bild anklicken und schon seid Ihr im Shop.
19.06.2009, 12.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Das Geheimnis der Teeblätter
In China, wo hauptsächlich Grüntee konsumiert wird, wird neben dem Geschmack auch
sehr stark auf die Verarbeitung und das Aussehen des Tees geachtet.
Der Teegenuss beginnt mit dem Öffnen der Teetüte und dem Anblick der trockenen Blätter. Bei manchen Sorten sind sie lang und geschwungen, bei anderen stecknadelgroß oder kugelförmig.
Das Grün der Blätter strahlt mal intensiver, mal matter. Wichtig ist, dass es frisch wirkt und keinen verwaschenen oder
abgestumpften Eindruck macht. Der Duft einer Sorte Grüntee ist charakteristisch wie ihr Aussehen: grasartig oder blumig, herb oder leicht süßlich. Oftmals vermischen sich auch viele Noten. Nimmt die Nase jedoch einen dumpfen Geruch wahr, handelt es sich um minderwertigen Tee.
30.03.2009, 11.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Captcha Abfrage
| Annemarie |
| Ein Schreibfehlerteufel hat sich eingeschlichen. Es muss heissen: ich bin durch Zufall auf der Suche nach Rezepten auf diesen tollen Teeblog gestoßen :-) |
| 6.8.2009-12:28 |
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| Annemarie |
| Wir haben uns vor einigen Tagen einen Samowar gekauft (ganz tolle Sache) und ich bin durch Zufall nach Rezepten auf diesen tollen Teeblog gestoßen. Wirklich sehr informative und hilfreiche Seiten mit tollen Tipps. |
| 6.8.2009-12:26 |
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| Melanie |
| Ich bin seit einigen Jahren eine treue Kundin: Die Tees sind fantastisch! Ganz besonders toll finde ich, dass jetzt auch eine Ziehempfehlung im Katalog angegeben ist. Macht weiter so! |
| 20.5.2009-19:20 |
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| Name Ingrid |
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Text
Ich vermisse die wunderschönen Porzellan-Teeurnen! Wann kann ich die wieder bei Paul Schrader finden? |
| 25.3.2009-14:45 |
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| Stephan |
| Eigentlich wollte ich mal wieder einen meiner traditionellen Lieblingstee bestellen, nämlich Tee aus Sikkim (von der einzigen Plantage Temi). Offenbar gibt's den derzeit aber nicht bei Euch. Schade! |
| 3.1.2009-2:04 |
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