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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Alles über Tee
Tee richtig aufbewahren
Im Grunde ist die Lagerung von Tee keine große Sache und der passionierte Teetrinker muss nicht allzu viel Aufwand betreiben um auch über einen längeren Zeitraum eine gleichbleibende Qualität seiner Teevorräte zu gewährleisten. Ein paar Details sollte man aber doch beachten:
Tee neigt dazu Fremdgerüche anzunehmen, darum ist die
Aufbewahrung in Behältnissen, die gut verschließbar sind sinnvoll.
Geeignet sind Dosen aus Porzellan, Holz oder korrosionsfreiem Blech.
Trocken, kühl und dunkel sind die Zauberworte für eine optimale Lagerung. Wird dann noch eine Temperatur um die 20° C eingehalten, wird der Tee sein spezielles Aroma lange behalten.
In einem Behälter sollte immer die gleiche Teesorte gelagert werden, so wird vermieden, dass sich die Aromen vermischen.
Eine Teedose bitte nie mit Seifenwasser reinigen, das Auswischen mit einem weichen, trockenen Tuch reicht vollkommen aus.
Werden diese Aspekte beachtet, steht einem ungetrübten Teegenuss nichts im Wege.
26.02.2010, 12.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Tee und Wasser
„Frisches Wasser zum Kochen bringen“ lautet eine wesentliche Regel zur Zubereitung schwarzen Tees. Am besten nimmt man frisches Quellwasser wie es Moses aus dem Felsen schlug. Da das in unserer zivilisierten Welt allerdings immer schwieriger wird, müssen wir wohl auf Wasser aus dem Hahn zurückgreifen, was auch o.k. ist wenn man folgendes weiss:
Frisches Wasser enthält gelöste Kohlensäure und Sauerstoff, wobei die Kohlensäure dem Wasser den erfrischenden Geschmack verleiht. Weil abgestandenes oder abgekochtes Wasser (aus dem die Kohlensäure entwichen ist) fade schmeckt, ist es entscheidend wichtig, dass frisches Wasser gerade erst zu kochen beginnt, wenn man es über die Teeblätter in der heißen Kanne gießt.
Die Chinesen haben hier übrigens feine Unterscheidungen definiert und den Prozess des Wasserkochens in 3 Phasen unterteilt.
Das erste Kochen nennen sie das „Aufsteigen der kleinen Fischaugen“ oder „
Krabbenschäumchen“,
Das zweite Kochen beginnt dann wenn „das sanfte Summen des Kessels sich zu einem Gurgeln steigert und die kleinen Blasen an der Oberfläche platzen“
Das dritte Kochen ist schließlich dann erreicht, wenn „die Wogen im Kessel sich wild aufbäumen“
07.08.2009, 09.03 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Start in den Sommer
Pünktlich zu Sommeranfang ist es mal wieder soweit - unser neuer Katalog
ist druckfrisch eingetroffen. Wir waren wieder besonders kreativ und haben viele neue sommerliche Tee-Ideen umgesetzt. Tropical Thai Ginger Mojito - ein exotisches Erfrischungsgetränk mit dem Geschmack von Limetten, Ingwer und Minze ist nur ein Beispiel neben vielen anderen Varianten.
Ein besonderer Tipp ist unser Sommerfrische-Set Lemon: Es
enthält 2 Eistee-Gläser,125 g aromatischen Schwarztee Lemon sowie 150 g Manner-Waffeln, gefüllt mit fruchtig frischer Zitronencreme. Das alles bieten wir für nur Euro 4,95 an. Bei Interesse einfach das Bild anklicken und schon seid Ihr im Shop.
19.06.2009, 12.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Das Geheimnis der Teeblätter
In China, wo hauptsächlich Grüntee konsumiert wird, wird neben dem Geschmack auch
sehr stark auf die Verarbeitung und das Aussehen des Tees geachtet.
Der Teegenuss beginnt mit dem Öffnen der Teetüte und dem Anblick der trockenen Blätter. Bei manchen Sorten sind sie lang und geschwungen, bei anderen stecknadelgroß oder kugelförmig.
Das Grün der Blätter strahlt mal intensiver, mal matter. Wichtig ist, dass es frisch wirkt und keinen verwaschenen oder
abgestumpften Eindruck macht. Der Duft einer Sorte Grüntee ist charakteristisch wie ihr Aussehen: grasartig oder blumig, herb oder leicht süßlich. Oftmals vermischen sich auch viele Noten. Nimmt die Nase jedoch einen dumpfen Geruch wahr, handelt es sich um minderwertigen Tee.
30.03.2009, 11.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Weißer Tee
Weißer Tee gilt als edelste Tee-Sorte der Welt und trägt geheimnisvolle
Namen wie "Weiße Pfingstrose", "Wassergeist" oder "Silbernadel". Das edle Getränk ist zurzeit in aller Munde und das zu Recht. Weißem Tee sagt man schon länger zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften nach. Das Besondere ist der hohe Gehalt an Polyphenolen. Aktuelle Forschungen wollen jetzt sogar belegen, dass weißer Tee bis zu 100 % effektiver sein soll und dreimal mehr Polyphnole besitzt als grüner Tee. Polyphnole erhalten hochwirksame Antioxidanten, die freie Radikale unschädlich machen und so das Immunsystem stärken sollen. Und: Ebenso wie grüner und schwarzer Tee wirkt auch der "Kaiser unter den Tees" anregend und soll die Konzentration fördern.
Über Jahrhunderte waren die Raritäten an weißem Tee ein Privileg der chinesischen Elite - geschätzt wegen seines zarten, duftigen Geschmacks. Für den weißen Tee werden nur die ersten Triebe im Frühling gepflückt. Die Blätter werden dann einem natürlichen Welkprozess überlassen und nur in der Sonne getrocknet. So erhält der weiße Tee sein typisches Aussehen: flaumige silberfarbige Härchen, die die Blattknospe überziehen. Und so wird weißer Tee zubereitet: 2-3 TL in die Kanne geben und mit 85 Grad heißem Wasser aufgießen. 3-5 Minuten ziehen lassen. Weißer Tee kann mehrmals aufgegossen werden.
10.01.2009, 23.12 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Lung Ching - die Drachenquelle
Der Legende nach sollen Mönche ihren Pilgern diesen exklusiven Grüntee gereicht haben, damit sie sich nach dem Genuß erfrischt fühlten. Die smaragdgrüne Farbe, sein frisches Aroma und der leicht herb-süßliche Geschmack begeistern auch noch heute.
Lung Ching stammt aus der Provinz Zhejang. In dieser Gegend liegen die Teegärten an steilen Hängen und sowohl die Ernte wie auch die Verarbeitung erfolgen auch heute noch von Hand.
Das Hauptwerkzeug zur Herstellung von Lung Ching ist eine gusseiserne
Pfanne. Die Pfanne wird durch Holz oder Kohle auf 280 Grad C erhitzt. Die grünen Blätter werden werden für ca. 10 Minuten hineingelegt, damit die oxydierenden Enzyme abgetötet werden. Während dieses Zeitraumes verlieren die Teeblätter etwa 35 % ihres Gewichtes durch das Verdunsten von Feuchtigkeit. Im nächsten Schritt werden die Blätter ca. 15 Minuten in konventionellen Rollen unter normalem Druck bearbeitet, um anschließend in mehrern Etappen in einer drehenden Pfanne so lange getrocknet zu werden bis alle Restfeuchte entzogen ist.
Diese spezifische Vorgehensweise erklärt das für diese Grünteespezialität tyische Ausehen.
09.11.2008, 21.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Warum mischt man Tee?
Um eine gute Teemischung herzustellen, bedarf es viel Erfahrung und eines geschulten Gaumen. Eine weitere Grundvoraussetzung für ein gutes Ergebnis ist die Auswahl hochwertiger Teesorten. Diese werden von Teatastern so kombiniert, dass ihre guten Eigenschaften betont werden und die Mischung ein feines Aroma erhält.
- Naturgemäß schwanken die Tee-Ernten in den verschiedenen Anbauregionen immer wieder hinsichtlich der Erntemengen und auch der Qualität. Um dem Konsumenten über das Jahr einen Tee von gleich bleibender Güte bieten zu können, greift man auf Teemischungen zurück, weil so die zuvor beschriebenen Schwankungen ausgeglichen werden können, ohne dass die Qualität und der Geschmack leidet.
- Die Zubereitung von Teemischungen ist einfacher als die von edlen, sensiblen Spitzentees. Man erzielt auch dann ein gutes Ergebnis, wenn die Wasserverhältnisse nicht ideal sind oder die richtigen Hilfsmittel fehlen oder wenn man gerade nicht die Zeit und die Muße für eine ganz ausführliche Teestunde hat. Außerdem reagieren Mischungen bei falscher Ziehzeit weniger empfindlich.
- Gute Mischungen kombinieren die Vorzüge mehrerer Sorten, man erhält so einen vorzüglichen Geschmack und kommt in den Genuss eines ganz besonderen Aromas.
- Es gibt natürlich auch Teehersteller, die bei einer Mischung vor allem auf den Preis achten. Dann müssen aber zwangsläufig Abstriche bei Geschmack und Qualität gemacht werden. Solchen Blends fehlt das feine Aroma und die charakterliche Besonderheit.
26.09.2008, 10.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Tee hat`s in sich!
Koffein und Gerbstoffe sind die Hauptwirkstoffe im grünen und im schwarzen Tee.
Im trockenen Teeblatt kann schwarzer Tee bis zu 3,5 % Koffein enthalten, bei grünem Tee sind es etwa 3 %.
Dennoch kann grüner Tee nach kurzer Ziehzeit im Aufguß ebenso anregend wirken wie schwarzer, da sich das Koffein schneller als beim schwarzen Tee löst. Bei längerer Ziehzeit bremsen die Gerbstoffe, die ebenfalls bei grünem Tee schneller löslich sind, die Wirkung des Koffeins.
Durch die spezielle Verarbeitung bleiben im Grüntee, der ja nicht fermentiert wird, mehr Gerbstoffe erhalten als im schwarzen Tee. Die Polyphenole, wie sie korrekt heißen, machen den grünen Tee bitterer, aber auch bekömmlicher für Magen und Darm.
Wissenschaftler erbrachten den Nachweis, dass in einer Tasse Grüntee, neben Spurenelementen und Mineralstoffen, reichlich Vitamine stecken, vor allem Vitamin C. Bei schwarzem Tee geht das Vitamin durch die Fermentiertung zwar verloren, aber auch er hat Gutes, nämlich Fluor, Kalium und Mangan, zu bieten.
12.09.2008, 09.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Teegenuß in Russland
Teetrinken hat sich von China aus über ganz Asien ausgebreitet. Überall dorthin, wo Chinesen handelten und lebten. Auch die Russen haben auf diese Weise den Teegnuß kennengelernt, die Zubereitung aber abgeändert. Sie haben den Samowar erfunden. Zum Ziehen wird Tee-Extrakt in einer kleinen Kanne auf den Samowar gestellt. Jedes Teeglas wird zu einem Viertel mit Extrakt, zu drei Vierteln mit dem kochenden Wasser des Samowars aufgefüllt. Wegen der Bitterkeit nimmt man viel Zucker,
bevorzugt wird Kandis und süße Marmelade teils auch Zitrone. Oft wird auch einfach ein Stück Kandis in den Mund genommen. In jeder Stadt sind die „Chainayar“ die Teehäuser, vom frühen Morgen bis in die Nacht voll von Teetrinkern. In Russland sind milde China-Tees und Darjeelings beliebt. Diese Teesorten sind auch wesentliche Bestandteile unseres Traditionstees Nr. 11 „Russische Mischung“, der sich sehr gut zum Aufguß im Samowar eignet.
01.05.2008, 10.18 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Tipps und Wissenswertes rund um Früchte- und Kräutertees
Wusstet Ihr schon ...
... dass in Teebeuteln ein feiner Schnitt für optimalen Genuss sorgt? In Teebeuteln befindet sich ein sogenannter „Feinschnitt“, der für die bestmögliche Entfaltung der Aroma- und Wirkstoffe in den kleinen Beutelchen sorgt. Der lose Tee wird wiederum überwiegend im „Grobschnitt“ angeboten, der sich für die Zubereitung im Teenetz oder in einer Kanne mit Blattfilter besonders eignet. Der „Feinschnitt“ und der „Grobschnitt“ werden aus der gleichen Rohware gewonnen und haben viele Kontroll-, Bearbeitungs- und Reinigungsstufen durchlaufen. ... dass Kräuter- und Früchtetee-Sorten sich untereinander hervorragend mischen lassen? Ob heiß getrunken oder kalt, probiert doch einmal Eure eigene Mischung. So gibt Pfefferminztee im Sommer Eurem Lieblings-Früchtetee vielleicht noch eine zusätzliche frische Note. Oder versucht mal Anistee mit Melissentee - dem persönlichen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt.
... dass Kräuter- und Früchtetees am besten ihr Aroma bewahren, wenn jeder den richtigen Platz in Ihrem Tee-Schrank erhält? Die Tee-Sorten mit einem zarten Duft, wie zum Beispiel Melissentee oder Kamillentee, nehmen leicht den Duft von kräftiger riechenden Sorten wie Pfefferminztee oder auch aromatisiertem Früchtetee an. Stellt also am besten mild duftende Sorten zusammen und die kräftig duftenden getrennt voneinander in einen anderen Teil des Schranks.
... dass Kräuter- und Früchtetees weiches Wasser lieben? Zu hartes
Wasser, das heißt ein zu hoher Kalkgehalt, kann das feine Aroma der Kräuter und Früchte beeinträchtigen. Die Wasserwerke geben Auskunft über den Härtegrad des örtlichen Leitungswassers. Optimal sind Werte zwischen 10 und 20. Ist das Wasser zu hart, kann man zum Beispiel Wasserfilter für die Zubereitung des Tees verwenden. …dass Kräuter- und Früchtetees ausschließlich mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden dürfen. Sie sollten immer mindestens 5 Minuten ziehen, damit die bei allen Naturprodukten möglicherweise enthaltenen Keime beseitigt werden.
21.03.2008, 23.02 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL



Captcha Abfrage
| Annemarie |
| Ein Schreibfehlerteufel hat sich eingeschlichen. Es muss heissen: ich bin durch Zufall auf der Suche nach Rezepten auf diesen tollen Teeblog gestoßen :-) |
| 6.8.2009-12:28 |
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| Annemarie |
| Wir haben uns vor einigen Tagen einen Samowar gekauft (ganz tolle Sache) und ich bin durch Zufall nach Rezepten auf diesen tollen Teeblog gestoßen. Wirklich sehr informative und hilfreiche Seiten mit tollen Tipps. |
| 6.8.2009-12:26 |
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| Melanie |
| Ich bin seit einigen Jahren eine treue Kundin: Die Tees sind fantastisch! Ganz besonders toll finde ich, dass jetzt auch eine Ziehempfehlung im Katalog angegeben ist. Macht weiter so! |
| 20.5.2009-19:20 |
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| Name Ingrid |
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Text
Ich vermisse die wunderschönen Porzellan-Teeurnen! Wann kann ich die wieder bei Paul Schrader finden? |
| 25.3.2009-14:45 |
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| Stephan |
| Eigentlich wollte ich mal wieder einen meiner traditionellen Lieblingstee bestellen, nämlich Tee aus Sikkim (von der einzigen Plantage Temi). Offenbar gibt's den derzeit aber nicht bei Euch. Schade! |
| 3.1.2009-2:04 |
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